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Reifen




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Fahrradreifen: Welche Varianten es gibt und was sie unterscheidet

Fahrradreifen unterscheiden sich in drei wesentlichen Punkten: Reifentyp, Profilform und Breite. Diese drei Merkmale entscheiden darüber, ob ein Reifen zum Einsatz passt oder nicht. Schmale Rennradreifen mit glattem Profil rollen auf Asphalt schnell und leichtläufig. Breite Mountainbike-Reifen mit grobem Stollenprofil greifen auf lockerem Untergrund, Schotter oder Wurzeln sicher. Cityräder und Trekkingreifen liegen dazwischen: Sie bieten ein mittleres Profil für befestigte Wege und leichtes Gelände. Wer Fahrradreifen kaufen möchte, sollte zunächst klären, auf welchem Untergrund er hauptsächlich fährt.

Welcher Reifen passt zu welchem Einsatz?

Für Stadtfahrten auf glattem Asphalt eignen sich schmale Reifen mit wenig Profil. Sie verringern den Rollwiderstand und machen das Fahren leichter. Für Schotterwege und Forstwege sind Reifen mit gemischtem Profil sinnvoll: Das Mittelstück rollt auf festem Untergrund gut, die Seitenstollen greifen auf losem Boden. Für anspruchsvolle Trails und Downhill-Strecken brauchen Sie breite Reifen mit tiefem, grobem Profil. Gravel-Reifen nehmen eine eigene Position ein: Sie sind breiter als klassische Rennradreifen, aber schmaler als MTB-Reifen und funktionieren auf befestigten wie leicht unbefestigten Strecken. Wer ausschließlich auf der Straße fährt, braucht kein grobes Profil. Ein Stollenprofil bremst auf Asphalt, statt zu helfen. Für Kinderfahrräder und kleinere Räder bieten wir außerdem 12"-20" Reifen in verschiedenen Ausführungen an.

Reifenmaße und Montagetypen richtig verstehen

Das Reifenmaß steht auf der Reifenflanke, meist als ETRTO-Angabe wie 37-622 oder als Zoll-Angabe wie 28 × 1,40. Die erste Zahl beschreibt die Breite in Millimetern, die zweite den Felgendurchmesser. Passen Sie beide Werte zur Felge, sonst sitzt der Reifen nicht korrekt. Neben dem Maß zählt der Montagetyp: Drahtreifen sind günstig zu wechseln und weit verbreitet. Faltreifen lassen sich leichter transportieren. Tubeless-Reifen fahren ohne Schlauch und dichten kleine Schnitte oft selbst ab. Wer keine Tubeless-kompatible Felge hat, sollte auf diesen Typ verzichten, weil die Montage ohne passende Felge nicht funktioniert. Gängige Größen für viele Alltags- und Trekkingräder finden Sie in unserem Sortiment der 24" Reifen sowie der 26" Reifen, die besonders für Mountainbikes und ältere Stadträder verbreitet sind.

Häufige Fragen rund um Reifen

Was ist besser, Allwetterreifen oder Ganzjahresreifen?

Bei Fahrradreifen bezeichnen beide Begriffe dasselbe: einen Reifen, der ganzjährig auf verschiedenen Untergründen einsetzbar ist. Solche Reifen haben ein mittleres Profil und oft eine härtere Gummimischung, die Temperaturschwankungen standhält. Wer im Winter bei Nässe und Kälte fährt, fährt mit einem speziellen Winterreifen mit weicherer Mischung und stärkerem Profil sicherer.

Welche 10 Reifenhersteller sind die besten?

Im Fahrradreifensegment gelten Marken wie Continental, Schwalbe, Michelin, Pirelli, Vittoria, Maxxis, Specialized, WTB, Panaracer und Kenda als etablierte Anbieter. Welche Marke die beste Wahl ist, hängt vom Einsatzbereich ab: Einige Hersteller sind stärker im Rennradsegment vertreten, andere im MTB- oder Trekkingbereich. Vergleichen Sie gezielt nach Reifentyp und Profil statt nur nach Marke.

Sind Ganzjahresreifen 2026 noch erlaubt?

Für Fahrräder gibt es in Deutschland keine gesetzliche Reifenpflicht nach Saison. Ganzjahresreifen bleiben ohne Einschränkung erlaubt. Relevant sind gesetzliche Vorgaben zur Saisonbereifung nur für Kraftfahrzeuge, nicht für Fahrräder.