Hinterbauständer
Hinterbauständer: Befestigung an der Kettenstrebe statt am Tretlager
Ein Hinterbauständer befestigt sich an der Kettenstrebe des Rahmens und hält das Fahrrad seitlich stehend. Im Unterschied zum klassischen Mittelständer greift er nicht am Tretlager an, sondern setzt weiter hinten am Rahmen an. Die meisten Modelle bestehen aus Aluminium und passen zu Reifengrößen von 22" bis 29". Zwei Merkmale entscheiden bei der Auswahl: der Lochabstand der Befestigungsbohrungen und die Reifengröße des Fahrrads. Wer einen Filmer Premium Hinterbauständer mit 40mm Lochabstand sucht, findet ihn in diesem Sortiment. Gängige Lochabstände sind 18 mm und 40 mm – beide Maße kommen in diesem Sortiment vor. Wer den falschen Lochabstand wählt, kann den Ständer nicht montieren. Prüfen Sie daher vor dem Kauf die Bohrungen an Ihrer Kettenstrebe.
Welcher Hinterbauständer passt zu welchem Fahrrad?
Für City-Räder und Trekkingbikes mit 26" bis 28" Bereifung eignen sich universelle Modelle mit stufenloser Längenverstellung. Sie lassen sich ohne großen Aufwand montieren und tragen Lasten bis 40 kg. Wer ein Rad mit 22" oder 29" fährt, sollte gezielt auf die angegebene Reifengrößen-Spanne im Produkt achten, denn nicht jedes Modell deckt diesen Bereich ab – eine stufenlose Lösung wie ein Point Hinterbauständer stufenlos kann hier helfen. Für den Hinterbauständer E-Bike gilt dasselbe Prinzip bei der Rahmenmontage, allerdings sollte die maximale Belastbarkeit zum Gewicht des Pedelecs passen. Stadtfahrräder mit schwerem Gepäck profitieren von einem extra großen Standfuß, der auf unebenem Untergrund mehr Standfläche bietet. Modelle mit Aufnahmeplatte an der Kettenstrebe sitzen fester als einfache Klemmlösungen und verringern das Verrutschen unter Last.
Wann ist ein anderer Ständertyp die bessere Wahl?
Für Fully-Mountainbikes mit Hinterfederung ist ein Hinterbauständer in der Regel nicht geeignet. Der bewegliche Hinterbau eines Fully macht eine stabile Befestigung an der Kettenstrebe unmöglich – hier wäre ein speziell ausgelegter Ständer nötig, den die meisten Hersteller für diese Rahmenbauart gar nicht anbieten. Auch für Hinterbauständer MTB im Gelände gilt: Wer abseits befestigter Wege fährt, lässt den Ständer besser weg, da er am Unterholz hängen bleibt und das Fahrverhalten beeinträchtigt. Ein Mittelständer am Tretlager ist die bessere Wahl, wenn die Kettenstrebe keine passenden Bohrungen hat oder der Rahmen eine ungewöhnliche Geometrie aufweist – für viele Standardräder hingegen ist ein Filmer Hinterbauständer Universal eine unkomplizierte Alternative. Für Räder unter 22" Reifengröße, etwa Kinderfahrräder im kleineren Format, passen die hier verfügbaren Modelle nicht.
Häufige Fragen rund um Hinterbauständer
Was ist ein Hinterbauständer?▼
Ein Hinterbauständer ist ein Fahrradständer, der an der Kettenstrebe des Hinterrahmens befestigt wird und das Fahrrad seitlich abstützt. Er unterscheidet sich vom Mittelständer dadurch, dass er nicht am Tretlager ansetzt, sondern weiter hinten am Rahmen – das macht ihn bei vielen Trekking- und Cityrädern zur platzsparenden Alternative.
Welcher Hinterbauständer klappert nicht?▼
Modelle mit Aufnahmeplatte und festem Lochabstand – entweder 18 mm oder 40 mm – sitzen fester als einfache Klemmlösungen und klappern im Fahrbetrieb seltener. Entscheidend ist, dass der Lochabstand exakt zur Kettenstrebe passt und alle Schrauben beim Montieren fest angezogen werden.
Warum haben MTBs keinen Ständer?▼
Mountainbikes sind für den Einsatz im Gelände ausgelegt, wo ein Ständer am Unterholz hängen bleiben oder beim Fahren stören würde. Fullys mit gefeidertem Hinterbau bieten an der Kettenstrebe zudem keinen stabilen Befestigungspunkt für einen Hinterbauständer.