Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen

MTB - Pedale



Artikel 1 - 3 von 3

MTB - Pedale

Plattform oder Klick: Welche MTB-Pedale passen zu Ihrem Einsatz?

MTB-Pedale lassen sich in zwei Grundtypen einteilen: Plattformpedale und Klickpedale. Plattform-MTB-Pedale bieten eine breite, gerippte oder mit Pins besetzte Trittfläche. Der Fuß liegt frei auf, ohne einzurasten. Klickpedale dagegen verbinden Schuh und Pedal mechanisch – dafür brauchen Sie kompatible Klickschuhe mit passendem Klicksystem. Für einfache Einsätze ohne Klicksystem bieten sich etwa Filmer MTB Pedale aus Kunststoff an. Plattformpedale kommen in zwei Materialvarianten: Gehäuse aus Kunststoff oder aus Aluminium. Kunststoffmodelle sind leichter im Gewicht und bei einfacheren Einsätzen verbreitet. Alupedale, teils CNC-gefräst aus einem Stück, bieten eine steifere Trittfläche. Die Achse ist bei beiden Varianten meist aus Cr-Mo-Stahl mit 9/16"-Gewinde – das passt zu nahezu allen Mountainbikes mit Standardkurbelanschluss.

Material und Aufbau: Kunststoff, Alu oder Metall-Käfig?

Für gelegentliche Touren auf Forstwegen und im Trail-Alltag reichen Plattformpedale mit Kunststoffgehäuse und Stahlkäfig. Sie sind leicht und unkompliziert im Austausch. Wer häufig technisches Gelände fährt oder mehr Halt unter dem Fuß benötigt, greift zu Alupedalen – CNC-gefertigte Modelle mit auswechselbaren Schraubpins erlauben es, die Griffigkeit an den eigenen Fahrstil anzupassen. Für Trekking und entspanntes Pendeln im Stadtverkehr eignen sich einfache Union MTB Pedale in Schwarz mit rutschhemmender Oberfläche. Viele Modelle tragen zudem Reflektoren, was im Straßenverkehr sinnvoll sein kann. Wer dagegen Klickpedale sucht – etwa MTB-Pedale mit SPD-System – findet diese in einer eigenen Produktkategorie; die hier beschriebenen Plattformpedale sind nicht für Klickschuhe ausgelegt.

Achse, Lager und Gewicht: Worauf es beim Kauf ankommt

Das Gewicht spielt beim MTB-Pedal eine Rolle, wenn Sie viel bergauf fahren oder ein möglichst leichtes Setup anstreben. Alupedale wiegen teils unter 300 g pro Paar, Kunststoffmodelle mit Stahlkäfig können schwerer ausfallen. Das Lager beeinflusst die Laufruhe: Kugellager sind in dieser Kategorie weit verbreitet, Industrielager kommen bei hochwertiger ausgelegten Modellen vor. Wer ein Pedal für den Werkstattbetrieb oder als günstigen OEM-Ersatz sucht, findet mit den Point MTB Pedalen in der OEM-Version eine lose verpackte Variante – darunter auch Filmer und Union. Für Carbon-Kurbeln oder Tretkurbeln mit 1/2"-Gewinde sind die hier gelisteten 9/16"-Modelle nicht geeignet; achten Sie in diesem Fall auf die Gewindegröße Ihrer Kurbel.

Häufige Fragen rund um MTB - Pedale

Welche Größe sollten MTB-Pedale haben?

MTB-Pedale sollten so breit und lang sein, dass der Mittelfuß sicher aufliegt – typische Plattformpedale in dieser Kategorie liegen im Bereich von etwa 100 bis 125 mm Länge und 60 bis 90 mm Breite. Kleinere Pedale bieten weniger Standfläche und passen eher zu schmalem Schuhwerk, größere Plattformen geben bei technischem Terrain mehr Kontrolle.

Was ist der Unterschied zwischen SPD- und SPD-SL-Klickpedalen?

SPD-Klickpedale nutzen ein zweibolziges System und sind auf Mountainbike- sowie Trekkingschuhe mit gerippter Sohle ausgelegt – das Einsteigen und Aussteigen funktioniert auch mit schlammiger Sohle. SPD-SL ist dagegen ein dreibolziges System, das vor allem im Rennrad-Bereich eingesetzt wird und keine MTB-Schuhe mit Laufprofil verträgt. Beide Systeme sind keine Plattformpedale und benötigen passende Klickschuhe.

Welches Pedal ist für was?

Plattform-MTB-Pedale passen zu Fahrern, die normale Sportschuhe oder Flatschuhe tragen und freie Fußstellung bevorzugen – etwa beim Trail-Fahren, Trekking oder im Alltag. Klickpedale lohnen sich, wenn Sie eine feste Verbindung zwischen Schuh und Pedal wünschen und regelmäßig längere Touren oder anspruchsvollere Trails fahren. Wer unsicher ist, ob Klickpedale zu seinem Fahrstil passen, fährt mit Plattformpedalen flexibler.