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Schläuche




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Fahrradschläuche: Reifengröße und Ventiltyp als zentrale Auswahlmerkmale

Fahrradschläuche halten den Luftdruck im Reifen und sitzen zwischen Felge und Reifenmantel. Beim Kauf entscheiden zwei Merkmale: die passende Reifengröße und der richtige Ventiltyp. Die Reifengröße steht meist auf der Reifenflanke, etwa als 26", 27,5", 28" oder 29" – dazu kommt die Breite in Zoll oder als ETRTO-Nummer. Ein Schlauch für 26 x 1,75 passt nicht auf eine 28"-Felge, und ein zu schmaler Schlauch wölbt sich unter Druck ungleichmäßig. Wer also einen Schlauch kaufen möchte, sollte zuerst die ETRTO-Angabe vom alten Schlauch oder dem Reifenmantel ablesen.

Welcher Ventiltyp passt zu welchem Fahrrad?

Fahrradschläuche gibt es mit drei verschiedenen Ventilarten. Das Dunlop-Ventil, auch Blitzventil genannt, ist an vielen Alltagsrädern und Citybikes verbaut. Es lässt sich an normalen Fahrradpumpen befüllen. Das Schrader-Ventil, das auch als Autoventil bezeichnet wird, kennen viele vom Auto oder Motorrad. Es ist breiter als das Dunlop-Ventil und braucht eine entsprechend größere Felgenbohrung. Mountainbikes und viele Trekkingräder nutzen häufig diesen Typ. Das Presta-Ventil, auch Sclaverand-Ventil oder Englischventil genannt, ist schmal und vor allem an Rennrädern und sportlichen Rädern verbreitet. Für Schläuche Fahrrad gilt: Ventil und Felgenbohrung müssen zusammenpassen. Ein Schrader-Ventil passt nicht in eine schmale Presta-Bohrung, und umgekehrt lässt sich ein Presta-Ventil in einer weiten Bohrung nicht sicher fixieren. Für Kinderfahrräder kleinerer Bauart eignen sich etwa 12" Schläuche, die speziell auf die entsprechenden Felgenmaße abgestimmt sind.

Wann ein anderer Schlauchtyp oder eine schlauchlose Lösung besser passt

Wer häufig bei niedrigem Luftdruck auf unebenem Gelände fährt, sollte über breitere Schläuche mit größerem Querschnitt nachdenken – schmale Schläuche in breiten Mänteln können sich verwerfen. Für Kinderräder im mittleren Größenbereich kommen 14"-16" Schläuche infrage, die in den passenden Reifenmantel eingelegt werden. Für sportliche Fahrer mit Rennrad, die möglichst wenig Rollwiderstand wollen, kommen Tubeless-Systeme infrage: Dabei entfällt der Schlauch vollständig, und der Reifen dichtet direkt auf der Felge ab. Schläuche im klassischen Sinne sind für Tubeless-Felgen nicht gedacht. Wer sein Rad selten nutzt und vor allem in der Stadt unterwegs ist, fährt mit einem Standard-Schlauch in der passenden Größe und dem richtigen Ventil gut – das System ist einfach zu wechseln und weit verbreitet. Für etwas größere Kinderfahrräder bieten sich zudem 18" Schläuche an, die den entsprechenden Felgendurchmesser zuverlässig abdecken. Mehrfachpacks erleichtern die Vorratshal­tung, wenn ein Schlauch unterwegs platzt.

Häufige Fragen rund um Schläuche

Was ist ein Schläuche?

Ein Fahrradschlauch ist ein luftgefüllter Gummiring, der im Reifenmantel sitzt und den Luftdruck für ein Fahrradreifen hält. Er ist das klassische System für die meisten Fahrradtypen und lässt sich bei einem Platten einfach wechseln oder flicken.

Was ist der Plural von Schlauch?

Der Plural von Schlauch lautet Schläuche. Das gilt für Fahrradschläuche ebenso wie für alle anderen Schlauchtypen, etwa Schläuche am Wasserhahn oder Schläuche im KFZ-Bereich.

Welche Arten von Schläuchen gibt es?

Bei Fahrradschläuchen unterscheidet man nach Reifengröße und Ventiltyp. Gängige Ventile sind Dunlop (Blitzventil), Schrader (Autoventil) und Presta (Englischventil). Die Reifengröße reicht von 26" über 27,5" bis 28" und 29", jeweils in verschiedenen Breiten, angegeben als Zollmaß oder als ETRTO-Nummer.